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Behandlungsfehler passieren - Auch in der Medizin. Betroffene müssen das nicht einfach hinnehmen. Wir zeigen Ihnen den richtigen Weg zu einer optimalen Behandlung und einem angemessenen Schmerzensgeld.

Um einen Anspruch auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld durchzusetzen, müssen Patienten beweisen,

  1. dass ein Fehler passiert ist, d. h. die allgemein anerkannten medizinischen Standards nicht eingehalten wurden,
  2. dass sie einen Schaden erlitten haben,
  3. und dass der Behandlungsfehler diesen Schaden verursacht hat.

Der Beweis ist nicht unmöglich

Im Gegenteil - Wir zeigen, wie es geht:

Als erstes werden wir die Gutachterkommission der Ärztekammer damit beauftragen, ein Gutachten zu erstellen, ob und welche Behandlungsfehler bei Ihnen gemacht wurden. Hierzu wird die Gutachterkommission ihre Krankenakten bei Ärzten und Krankenhäusern einsehen. Die Gutachterkommission der Ärztekammer ist neutral. Ihre Aufgabe besteht darin, zukünftige Behandlungsfehler zu vermeiden. Daher hat sie auch kein Interesse daran, Behandlungsfehler zu vertuschen und unter den Teppich zu kehren. Die Gutachterkommission ist also von Anfang an auf Ihrer Seite.

Außerdem gibt es drei Fallkonstellationen, in denen der Arzt beweisen muss, alles richtig gemacht zu haben.

1. Unvollständige Aufklärung: Der Fehler liegt vor, wenn Ärzte vor einer Behandlung nicht alle geeigneten Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen besprechen und auf Erfolgsaussichten und Risiken hinweisen. Ist etwa eine Behandlung mit Physiotherapie anstelle einer Wirbelsäulenoperation möglich? Erfahrungsgemäß ist die Aufklärung vor Operationen selten vollständig. Sie sollten sich daher eine Kopie des Aufklärungsbogens aushändigen lassen.

2. Fehler bei der Befundaufnahme: Wenn Ärzte gebotene Untersuchungen nicht machen oder veranlassen. Beispiel: Jemand kommt mit extremen Kopfschmerzen in die Notaufnahme und wird mit Schmerztabletten direkt wieder nach Hause geschickt. Stellt sich später heraus, dass er eine Hirnblutung hatte, haftet der Arzt.

3. Grober Behandlungsfehler: Wenn klar gegen gesicherte medizinische Erkenntnisse verstoßen wurde. Hierzu würde das Gutachten der Ärztekammer eindeutige Feststellungen machen.

Alles aus einer Hand - Ihr Fall als Ganzes

Wir bieten Lösungen, wenn bei der Bearbeitung ihrer Fälle wegen Erwerbsminderung, Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen klar wird, dass vor allem im Bereich Medizinrecht dringender Handlungsbedarf besteht. Dem tragen wir Rechnung. Somit können wir auch in den Schnittstellen aus einer Hand unsere kompetenten Dienste anbieten - von Beratung über Geschäftsvertretung bis zur Prozessführung. Wir stehen mit unserem Angebot ab sofort für alle Fragen des Medizinrechts zu ihrer Verfügung:

  • Welche Rechte habe ich bei ärztlichen Kunstfehlern?
  • Was muss ich bei Vorsorgevollmachten beachten?
  • Welche Ansprüche habe ich gegen meine gesetzliche oder private Krankenversicherung?
  • Welche produkthaftungsrechtlichen Besonderheiten bestehen bei Arzneimitteln und Medizinprodukten?
  • Wie kann ich Pflege, Familie und Beruf vereinbaren?
  • Welche Bestimmungen des Arbeitsschutzes sind zwingend vorgeschrieben?
  • Welche sozialen Sicherungen bestehen für mich?
  • Ab wann kann ich welche Erwerbsminderungsrente beziehen?

Bei all diesen Fragen gerade auch mit Schnittpunkten zum Sozailrecht können wir Ihnen kompetente Antworten und Hilfe anbieten. Auch prüfen wir, ob Ihnen arbeitsrechtlich geholfen werden kann (besondere Schutzvorschriften). Rufen Sie uns an und vereinbaren einen persönlichen Besprechungstermin!

Die Strafanzeige ist der falsche Weg

Auch wenn Sie noch so wütend und verzweifelt sind, raten wir von einer Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen den Arzt dringend ab. Sobald die Staatsanwaltschaft ermittelt, ist die Sache häufig für längere Zeit behindert oder gar blockiert. Ärzte dürfen im Strafverfahren die Aussage verweigern und können Unterlagen zurückhalten. Die Möglichkeiten der Patienten und ihrer Anwälte sind dadurch stark eingeschränkt.

Wir bieten Hilfe auf folgenden Gebieten:

  • Ärztliches Berufsrecht und Berufsrecht der Heilberufe
  • Vertragsarzt- und Vertragszahnarztrecht
  • Recht der gesetzlichen und privaten Kranken- und Pflegeversicherung
  • Recht der medizinischen Behandlung
    • zivilrechtliche Arzt- und Krankenhaushaftung (Schmerzensgeld und Schadensersatz)
    • strafrechtliche Arzthaftung
  • Arzneimittel- und Medizinprodukterechts
  • Vergütungsrecht der Heilberufe
  • Krankenhausrecht:
    • Bedarfsplanung und Finanzierung
    • Chefarztvertragsrecht
  • Vertrags- und Gesellschaftsrecht der Heilberufe einschließlich Vertragsgestaltung
  • Apothekenrecht